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  Barther CDU wählte neuen Vorstand 

Die Barther Christdemokraten trafen sich am vergangenen Freitag zur turnusgemäßen Wahl ihres neuen Vorstandes. Stellvertretend für den amtierenden Vorsitzenden,   fasste Vorstandsmitglied Peter Uphus die  Aktivitäten des Ortsverbandes in der zurück liegenden Wahlperiode zusammen.
So verwies er u.a. auf die innerstrukturelle Parteiarbeit im Zusammenspiel mit der Stadtfraktion,
der Kreis- und Landespolitik, die Wahlkampfaktivitäten und auch die Beteiligung und Mitwirkung der Barther CDU im Öffentlichkeitsbereich im zurückliegenden Zeitraum von 2 Jahren. Hier hob Peter Uphus  vor allem die schon zur Tradition gewordene Beteiligung der CDU am Barther Kinderfest durch den Grillstand hervor, dessen Erlös regelmäßig den verschiedensten Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch dem sozialen Bereich der Stadt Barth zu Gute kommt.  Im Ergebnis der Vorstandswahlen wurde Peter Uphus von den Mitgliedern  als Vorsitzender der CDU in Barth  neu gewählt. Ihm zur Seite steht Hartmut Lichtwark als Stellvertreter und Birgit Frische, Angela Kandera, Ernst Branse, Henry Landt sowie Hartmut Kühl wurden als Beisitzer in den neuen Vorstand  gewählt. Als kooptiertes Mitglied des Vorstandes ergänzt der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Stadtvertretung, Mathias Löttge die neue Führungsmannschaft der
Barther CDU, so Peter Uphus abschließend.

Mathias Löttge für das Direktmandat zur Landtagswahl 2011 nominiert.

Am Freitagabend fand in Barth im Ringhotel „Speicher Barth“ auf Einladung des CDU Kreisverbandes Nordvorpommern eine Wahlkreismitgliederversammlung zur Wahl  des Bewerbers der CDU für ein Direktmandat im Landtag Mecklenburg-Vorpommern für den Wahlkreis 25 statt. Der Landtagswahlkreis 25 umfasst neben Teilen der Hansestadt Stralsund auch die Ämter Barth, Niepars und Altenpleen. 95,8 Prozent der anwesenden Mitglieder gaben bei der geheimen Wahl ihre Stimme dem Bewerber und jetzigen Landtagsabgeordneten Mathias Löttge. (13.09.2010)

 

Außenstellen und Bürgerbüros werden flächen-deckende Verwaltungspräsens und Bürgernähe im neuen Großkreis (NVP/HST/RÜG) absichern

Die CDU-Kreisvorsitzenden von Nordvorpommern und Rügen, Harry Glawe und Burkhard Lenz, skizzieren ihr Konzept einer künftigen Verwaltungsstruktur im neuen Großkreis (NVP/HST/RÜG). Gleichzeitig fordern sie die Landrätin von Rügen auf, ihre Blockadepolitik zu beenden und sich konstruktiv an der Ausgestaltung und am Aufbau der neuen Verwaltungsgliederung zu beteiligen:

„Der Landtag hat in der letzen Woche das Kreisstrukturgesetz und die Zuordnung von Aufgaben im Rahmen der Landkreisneuordnung beschlossen. Damit haben wir jetzt Planung- und Rechtssicherheit und können vor Ort im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung mit den Vorarbeiten zur Umsetzung der Kreisgebietsreform beginnen. Der neue Großkreis besteht aus den bisherigen Landkreisen Nordvorpommern und Rügen sowie der Hansestadt Stralsund. Stralsund ist die neue Kreisstadt. Dies hat das Parlament so beschlossen. Der neue Landkreis wird rund 235.000 Einwohner haben, die auf einer Fläche von 3.188 qkm leben. Dies bedeutet lediglich 74 Einwohner pro qkm. Es ist daher zwingend erforderlich, die Verwaltung dezentral zu organisieren und auf mehrere Außenstellen in Ribnitz-Damgarten, Grimmen und Bergen auf Rügen zu verteilen. In der neuen Kreisstadt wird lediglich der zukünftige Landrat mit einer Stabsstelle seinen Sitz haben und der Kreistag tagen. Im übrigen gilt es, die bereits vorhandenen Immobilien weiter zu nutzen und nicht umfängliche Investitionen in neue Gebäude oder aber Baumaßnahmen vorzunehmen. Das ohnehin sehr knappe Geld im Kommunalhaushalt wollen wir nicht für eine neue Verwaltungsstruktur ausgeben, sondern es soll weiterhin unmittelbar den Bürgern zu gute kommen.

Um die Bürgernähe und den kurzen unmittelbaren Kontakt zur Verwaltung auch in Zukunft zu ermöglichen, sollen zudem in Ribnitz-Damgarten, Grimmen, Bergen auf Rügen und Stralsund Bürgerbüros eingerichtet werden, die als zentrale Anlaufstelle und unmittelbarer Ansprechpartner vor Ort die Anliegen der Bürger aufnehmen und ggf. weiterleiten. Der Bürger soll dort in unmittelbaren Kontakt mit der Kreisverwaltung treten können und seinen Ansprechpartner vor Ort haben. Es werden somit in der Fläche über den gesamten Landkreis verteilt zentrale Anlaufpunkte der Kreisverwaltung eingerichtet, die über den kurzen Weg einen schnellen direkten Kontakt mit der Verwaltung des neuen Kreises ermöglichen.

Nun gilt es, die neuen Strukturen für eine moderne und leistungsfähige Verwaltung des neuen Großkreises möglichst rasch im Detail abzustimmen und konkret festzulegen. Dem Grundsatz bzw. dem allgemeinen Rahmen muss jetzt die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung für jedes Amt und jeden Aufgabenbereich sowie jede Dienststelle folgen. Hierbei ist eine kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten zwingend erforderlich, die praxisnah und ohne grundsätzliche Bedenken oder Vorurteile erfolgen muss. Dem sollte sich auch die Landrätin von Rügen nicht verweigern. Der Landtag als Gesetzgeber hat abschließend entschieden und die Kommunen müssen diesen Willen des Gesetzgebers und damit die Gesetze des Landes nun im Rahmen ihrer kommunalen Selbstverwaltung umsetzen. Die Verwaltung und damit auch die kommunale Selbstverwaltung ist ohne Wenn und Aber an Recht und Gesetz gebunden. Auch wenn diese Entscheidung dem einen oder anderen Kommunalpolitiker aus ideologischen oder sonstigen Gründen nicht gefallen sollte, so sind demokratisch getroffene Entscheidungen der gewählten alleinigen Volksvertretung im Land Mecklenburg-Vorpommern zu akzeptieren. So steht es auch in unserer Landesverfassung und dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Bürgernähe und die Einhaltung von Recht und Gesetz sind uns wichtig – dafür steht die CDU und dafür kämpfen wir“, betonen Harry Glawe und Burkhard Lenz abschließend.

 

   
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